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Im Jahre 2009 schließt die Berliner Stiftung für Dermatologie 10 Jahre nach ihrer Gründung bzw. einer erfolgreichen Stiftungstätigkeit ab. Sie feiert in diesem Jahr als erste international tätige dermatologische Stiftung ihr 10jähriges Jubiläum. Die Gründung der Stiftung geht auf den XVII. Weltkongress für Dermatologie zurück, der von G. Stüttgen und C.E. Orfanos 1987 an der Freien Universität Berlin mit Hilfe eines gemeinnützigen Kongressvereins organisiert wurde. Es war der zweite Weltkongress auf deutschem Boden in der Nachkriegszeit, der ein herausragendes wissenschaftliches und gesellschaftliches Ereignis wurde und die internationale Stellung der Deutschen Dermatologie nachhaltig festigte.
Der Präsident der Bundesrepublik Deutschland Dr. R. v. Weizsäcker (zweiter von rechts) betritt die Kongresshalle auf dem 17. Weltkongress der Dermatology 1987 in Berlin

Prof.G.Stüttgen

Prof.C.E.Orfanos
Den Organisatoren gelang es, nicht nur auf die vorab vom Berliner Senat großzügig zugesicherte Verlustzuwendung zu verzichten, sondern auch einen beachtlichen Überschuss zu erwirtschaften. Bereits zu Beginn der 90er Jahre wurde mit dem Vorstand der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) der Versuch gemacht, die erwirtschafteten Mittel zu nutzen und eine Deutsche Stiftung zu etablieren, doch diese Gründung kam aus formellen Gründen, die die Ausarbeitung der Satzung erschwerten und ihre Genehmigung in die Länge zogen, nicht zustande. Erst nach wiederholten Bemühungen der zwei Stifter gelang es die Berliner Innen- und Finanzbehörden zu überzeugen, dass der erwirtschaftete Überschuss ausschließlich für die Belange dermatologischer Forschungsförderung und Versorgung Verwendung finden sollte, teils innerhalb der FUB, teils unabhängig davon. So wurde 1998/9 der gemeinnützige Kongressverein ordnungsgemäß aufgelöst, und der überwiegende Anteil des Vereinsvermögens in eine vom Stiftungsamt und dem Berliner Senat anerkannte Stiftung überführt. Ein anderer Teil verblieb bei der Freien Universität. Einen zusätzlichen Beitrag hat die Fa. Schering AG in Berlin zur Verfügung gestellt.
Somit konnte im Jahre 1999 die "BERLINER STIFTUNG FÜR DERMATOLOGIE" (BSD) mit einem Gesamtkapital von über 1.2 Million Deutsche Mark etabliert werden und ihre Tätigkeit aufnehmen. Davon gelten 1 Million DM, heute etwas mehr als 500.000 Euro, als festes Stiftungskapital, der Rest einschließlich der jährlichen Zinsen stehen zur Verwirklichung der Stiftungsziele zur Verfügung. Zu Beginn ihrer Tätigkeit hatte die BSD in der Klinik und Poliklinik für Dermatologie im Campus Benjamin Franklin der Freien Universität Berlin ihren Sitz. Nach der Emeritierung von C.E. Orfanos im Herbst 2004 wurde eine enge Kooperation mit der im Stiftungswesen erfahrenen Dresdner Bank AG hergestellt, die sich bis heute sowohl in der Organisation als hilfreich, als auch in der Stiftungstätigkeit als fruchtbar erwiesen hat. Eine Zustiftung in Höhe von über 60.000 Euro ist der BSD durch die Auflösung eines anderen Fördervereins der Berliner Klinik zugeflossen, mit der Aufgabe, diese Mittel verstärkt für die Förderung der Dermatologie in Entwicklungsländern, möglichst in Afrika, einzusetzen.
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© 2009 • Berliner Stiftung für Dermatologie • Änderung: 22.02.2009